XC-Feierabendrunde für Schlechtwetter (oder danach)

Feierabendrunde bei Schlechtwetter

Meine Feierabendrunde der letzten Wochen führte immer durch die Wolfskehl. Da diese Strecke einiges an Wurzeln und Stufen hat, die hangwärts deuten, ist dieser Abschnitt bei Nässe ziemlich rutschig und nicht ganz ungefährlich. Daher habe ich die Runde leicht angepasst. Die Abfahrt ist deutlich flowiger, dafür ist der gewählte Aufstieg Richtung Hausenborn die steilere Alternative zum autobefahrbaren Feldweg.

Die Unwetter der letzten Tage haben einiges an Windbruch auf den Wegen hinterlassen. Von daher immer so fahren, dass man noch gut in Sichtweite anhalten kann!

Und die von Euch, die gerne trocken, sauber und ohne Spuren von Brennnesseln, Disteln und Brombeerranken an den Unterschenkeln heimkommen wollen, sollten die Strecke nur nach dreimonatiger Trockenzeit und mit langer Hose fahren.

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Sigma ROX 10.0 GPS

Sigma Rox 10.0
Sigma Rox 10.0

Sigma Rox 10.0 GPS

Wenn auch das iPhone als Fahrradcomputer bisher das Mittel meiner Wahl war, trägt es doch den Nachteil eines unwahrscheinlichen Stromverbrauchs mit sich. Eine länger Tour ohne Zusatzakku ist nahezu unmöglich. Als dann noch die Ersatzbeschaffung des iPhones anstand und damit das bisherige Gehäuse mit dem ANT-Sensor nicht mehr passte, wurde es Zeit die Alternativen abzuwägen. Hätte ich weiterhin auf die iPhone-Lösung setzen wollen, wären ein neues Schutzgehäuse, die neueren Bluetooth 4.0 – Sensoren sowie ein Pulsgurt mit der gleichen Technologie notwendig gewesen. Die weitere Suche im Internet führte mich zu diversen GPS-Fahrradcomputern von Garmin, die jedoch preislich und vom Leistungsumfang nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Letztendlich landete ich auf der SIGMA-Seite, wo der ROX 10.0 angeboten wurde.

Hardware
Der entscheidende Vorteil dieses Gerätes bestand darin, dass ich meine ANT+ – Sensoren weiterhin nutzen kann. Der ROX 10.0 wird in zwei verschiedenen Paketen angeboten. Einmal ohne, einmal mit Sensoren. Im Lieferumfang des „kleinen Pakets“ befindet sich neben dem Fahrradcomputer selbst noch eine CD mit dem DataCenter, eine Kurzanleitung, ein USB-Kabel sowie die passende Lenkerhalterung. Letztere wurde durch SIGMA überarbeitet und wer noch die alte (schwarze) Halterung in seinem Paket hatte, kann die überarbeitete Fassung kostenlos bei SIGMA anfordern. Nachdem ich bei der ersten Halterung noch nicht ganz sicher war, ob diese meine Neuerwerbung auch bei härteren Trails nicht verliert, fasst die neue das Gerät jedoch so fest, dass da keine Zweifel mehr bestehen.
Wer sich über das Monochrome Display wundert, sollte sich ins Gedächtnis rufen, dass eine gewisse Akkustandzeit bei permanenter Anzeige der wichtigsten Daten, sowie einer permanenten GPS-Abtastung erreicht werden soll. Über diese kann ich mich nicht beschweren. Nach einer 3h – Tour war der Akku noch immer zu 80% gefüllt. Beim Anschließen zur Auswertung wird er auch automatisch wieder aufgeladen. Um auch im dunklen die Daten sauber ablesen zu können, verfügt der ROX 10.0 über eine Hintergrundbeleuchtung.
Der Anschluss zur Synchronisation und zum Aufladen des Akkus erfolgt über das beiliegende Micro-USB-Kabel

Konfiguration
Der entscheidende Vorteil dieses Gerätes bestand darin, dass ich meine ANT+ – Sensoren weiterhin nutzen kann. Nach kurzem Studium der Bedienungsanleitung und Installation des DataCenters kann die Konfiguration beginnen. Dabei werden u.a. Reifengröße, Benutzerdaten erfasst, wie z.B. Gewicht, Größe und Alter Diese Daten werden zur Leistungsberechnung, Kalorienverbrauchsanalyse etc. herangezogen. Die Eingabe der Daten kann entweder über das Datacenter als auch direkt am Gerät erfolgen.
Auch die Anzeigen des Gerätes sind konfigurierbar. So lassen sich in der Trainingsansicht 10 verschiedene Ansichten definieren (z.B. Trainingszeit, Strecke, Pulszonen, Aufstieg, Abstieg……)

DataCenter
Die beiliegende Software, die nach einfacher Installation durch ein online-Update aktualisiert werden kann, erklärt sich nahezu von selbst.
Bevor man mit der ersten Tour startet, kann man diese im integrierten Tourenplaner anlegen oder aus bestehenden GPX-Files importieren. Letztere lassen sich einfach von GPSies beziehen. Eine Verbindung zu deren Datenbank ist bereits im Datencenter integriert.
Wer sich für die Konfiguration des ROX 10.0 per DataCenter entscheidet, hat die Möglichkeit, hier verschiedene Konfigurationen zu hinterlegen. So möchte man evtl. im Rennen andere Daten sehen als beim Training oder bei der Wochenendausfahrt mit der Familie.
Nach dem Training lassen sich der mitgeloggte Track, sowie die erfassten Daten im DataCenter analysieren. Geschwindigkeits-, Höhen-, Puls- und Leistungsdaten lassen sich grafisch in Relation setzen und bewerten. Gerade für die Vertreter der Asphalt-Kurbler dürfte interessant sein, dass eine Verknüpfung zu Strava bereits integriert ist. Auch der Export der gefahrenen Strecke als GPX-Track ist möglich.

Im Betrieb
Der Bildschirm des Trainingsmodus (auf den GPS-Modus, der die geplante und die gefahrene Tour zeigt und das Höhendiagramm werde ich hier nicht weiter eingehen) gliedert sich in drei Bereiche. Groß in der Mitte die aktuelle Geschwindigkeit mit den Informationen, welches Rad gerade verwendet wird (bis zu drei Fahrräder sind verwaltbar) und ob die Aufzeichnung aktiv ist oder nicht. Darunter die oben bereits erwähnten 10 Datenfelder, durch die mit den +/- Tasten navigiert werden kann.
Im oberen Segment werden Puls, aktuelle Höhe, Trittfrequenz und Steigung angezeigt. Höhe und Steigung ermittelt der ROX 10.0 über einen integrierten barometrischen Höhenmesser.
Unmittelbar nach dem ersten Starten des Trainingsmodus blinken Trittfrequenz, Puls und Geschwindigkeit. In dieser Zeit versucht sich das Gerät mit verfügbaren ANT+ – Sensoren in Reichweite zu verbinden. Befindet sich ein aktiver, also angelegter, Pulsgurt in Reichweite, wird dieser sofort erkannt. Bei den Trittfrequenz- / Geschwindigkeitssensoren kann es notwendig sein, diese durch eine kurze Umdrehung der Kurbel / des Rades aufzuwecken. Kann der ROX 10.0 sich nicht mit einem Radsensor koppeln, erfolgt die Geschwindigkeitsermittlung aus den GPS-Daten.

Wurde vor Beginn der Fahrt eine Route geladen, informiert der ROX darüber, wenn diese verlassen, bzw. wieder aufgenommen wurde.
Ein in vielen Foren heftig diskutiertes Feature ist die Leistungsermittlung aus Fahrerdaten, Tritt-/Pulsfrequenz und Geschwindigkeit. Natürlich sind diese Daten nur errechnet und damit um ein vielfaches ungenauer als die Daten eines professionellen Leistungsmesssystems. Allerdings gibt es auch dem Hobbysportler die Möglichkeit, grob seine Leistung und deren Entwicklung zu beobachten.

Fazit
Der ROX 10.0 bewegt sich in dem bisher leeren Raum zwischen den „normalen“ Fahrradtachos und den teuren Fahrrad-Navis. Natürlich kann er nicht navigieren, sondern lediglich einen vorgegebenen Track darstellen, aber er deckt alle Funktionen ab, die sich jemand an einem Fahrradcomputer nur wünschen kann.
Ein Allround-Talent mit tiefgreifenden Analysemöglichkeiten für den Sportler. Für Rennradler ebenso geeignet wie für den Mountainbiker.

(Bild: SIGMA-ELEKTRO GmbH)

Hausenborn, Burg Sayn, Brexbachtal, Burg Grenzau

Brex_tour

Eine Radtour für Crosscountry-Fahrer. Wer das ganze nicht sportlich angehen möchte, sondern sich die Sehenswürdigkeiten zu Gemüte führen möchte, wird mit der Ruine in Hausenborn, der Burg Sayn und Burgruine Grenzau belohnt, ebenso mit schönen Ausblicken übers Isertal, Blick auf die Ruine der Isenburg und vom Kaiserstuhl. Am Ende des Beitrags finden Sie die gpx-Datei als Downloadmöglichkeit (in GoogleMaps dargestellt) und darunter den zugehörigen Outdooractive – Link.

Vorsicht: Auf den Strecken, die hier als Pfad gekennzeichnet sind, z.B. von Hausenborn nach Isenburg, als auch zwischen Caan und dem Brexbachtal gibt es Stellen, die nur der geübte Trailfahrer ohne Abzusteigen in Angriff nehmen sollte. Außerdem haben Wind (und vielleicht nicht-MTBler) mehrere Bäume quer über die Wege gelegt.

Wegbeschreibung:

Vom Start in Großmaischeid führt der Weg an Kleinmaischeid vorbei, überquert die B413 und führt zum Eberfeld.

Von dort gibt es verschiedene Möglichkeiten ins Isertal zu kommen. Auf dem hier beschriebenen kommt man an zwei Aussichtspunkten vorbei, einer lässt einen Blick ins Isertal zu, von dem anderen aus überblickt man den Ort Isenburg und die Ruine der Isenburg. Im Isertal angekommen, geht es ein kurzes Stück über die Straße und auf der anderen Seite wieder in den Wald.

Der Anstieg Richtung Hausenborn ist nichts für eine schwache Kondition. Alternativ zu dieser Steigung kann man auch ein Stück in Richtung Isenburg fahren und den Waldweg nach Hausenborn fahren. Dieser ist auch befestigter und mit dem PKW befahrbar.

Die Abfahrt von Hausenborn zum Ortseingang Isenburg ist eigentlich der Wanderweg. Hier muss mit Wanderern gerechnet werden! Die verblockten Stufen am Anfang und am Ende dieses Trails empfehlen sich, um das Rad unter den Arm zu nehmen und ein paar Meter zu tragen.

Nach ein paar Metern durch Isenburg beginnt der Anstieg Richtung Caan. Dort angekommen geht es erst einmal überwiegend Bergab bis ins Brexbachtal. Ab hier mit mäßiger Steigung, kurzen Trailstücken bis unter die Burgruine Grenzau.

Die letzte wirklich anstrengende Steigung ist der Weg, der zur Burgruine hinaufführt. Ab da geht es recht flowig zurück ins Sayntal.
Von da geht es vorbei an den Adenrother Weihern nach Stebach, vorbei am Stebacher Weiher zurück nach Großmaischeid.

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