Mitfahrer gesucht: Sayn, Ehrenbreitstein, Kuckucksberg, Burgruine Grenzau

tour_sayn_festung_grenzau heim

Hallo zusammen,

leider musste ich die Tour heute canceln. Aber dafür ist eine für nächsten Sonntag geplant:
Angesichts der angekündigten Temperaturen und der der Tatsache, dass ich die Strecke noch nicht im Detail kenne, soll das ganze recht gemütlich angehen.
Wer Lust hat, die Runde mitzufahren, kann sich sehr gerne bei mir melden.

GM-Sayn-Brexbachtal-Grenzau-Köppel-RaBa-Adenrother Weihern-GM

Burg Sayn - Brexbachtal - Kaiserstuhl - Burgruine Grenzau - Köppel - Ransbach-Baumbach - Adenrother Weihern

Die Tour startet in Großmaischeid, führt Anfangs auf der K117 Richtung Kausen, verlässt diese aber sehr bald auf der rechten Seite. Auf trailähnlichen Wegen geht es hinunter ins Sayntal. Diesem folgt man ca. 900m in Richtung Isenburg um anschließend in südlicher Richtung abzubiegen und den Hang nach Caan zu erklimmen. Von Caan führt der Weg durch den Wald und über Teile des Rheinsteigs zur Burg Sayn.

In Sayn geht es ins Brexbachtal, vorbei an den Zeltlager-Plätzen immer dem Bachlauf und der Brexbachtalbahn folgendüber Waldwege, Wanderwege und teilweise über kurze, felsige Stücke, wo man gut beraten ist, mal abzusteigen. Auf diesem Weg wird der Brexbach einmal vom Weg gekreuzt. Wer Angst vor nassen Füßen hat, sollte ein Stück eher die Brücke benutzen, die mutigen durchfahren die Furt.

Wahlweise in einer Schlaufe oder mit geschultertem Rad den Zick-zack-Weg hinauf geht es dann zur Burgruine Grenzau.
Von hier führt uns der Weg nach wenigen Metern Straße durch den Wald weiter abwärts Richtung Grenzau. Achtung: Auf dem Stück ist der Weg teilweise abgerutscht und es bleiben nur ca. 20cm des Wanderweges, die man mit dem Rad befahren kann!

Weiter geht’s auf Wald- und Wanderwegen an Höhr-Grenzhausen vorbei Richtung Köppel. Der gemäßigte Anstieg über 350m lässt sich auf den überwiegend guten Waldwegen angenehm fahren. Nach einer schönen Abfahrt, wahlweise als Singletrail oder geschlängeltem, geteerten Weg geht es durch Ransbach-Baumbach und wieder zurück ins Sayntal. An den Adenrother Weihern vorbei gelangt man nach Stebach, passiert den dortigen Weiher und fährt durch den Wald zurück nach Großmaischeid.

Tour bei GPS-Tour.info

Tour bei bikemap.net

Die Tour in Komoot:

GM – Burg Sayn – Brexbachtal – Burgruine Grenzau – Adenrother Weihern-GM

Die Tour startet in Großmaischeid, führt Anfangs auf der K117 Richtung Kausen, verlässt diese aber sehr bald auf der rechten Seite. Auf trailähnlichen Wegen geht es hinunter ins Sayntal. Diesem folgt man ca. 900m in Richtung Isenburg um anschließend in südlicher Richtung abzubiegen und den Hang nach Caan zu erklimmen. Von Caan führt der Weg durch den Wald und über Teile des Rheinsteigs zur Burg Sayn.

In Sayn geht es ins Brexbachtal, vorbei an den Zeltlager-Plätzen immer dem Bachlauf und der Brexbachtalbahn folgendüber Waldwege, Wanderwege und teilweise über kurze, felsige Stücke, wo man gut beraten ist, mal abzusteigen. Auf diesem Weg wird der Brexbach einmal vom Weg gekreuzt. Wer Angst vor nassen Füßen hat, sollte ein Stück eher die Brücke benutzen, die mutigen durchfahren die Furt.

Wahlweise in einer Schlaufe oder mit geschultertem Rad den Zick-zack-Weg hinauf geht es dann zur Burgruine Grenzau. Von dort führt uns der Weg die letzten Höhenmeter an Alsbach und Wirscheid vorbei. Über einen schmalen Überwachsenen Singletrail geht es dann zurück ins Sayntal unmittelbar am Ortseingang Kausen.

Wir folgen dem Sayntal bis zum Hofgut Adenroth und biegen dann links ab an den Adenrother Weihern vorbei nach Stebach. Umrunden zur Hälfte den Stebacher Landschaftsweiher und radeln dann zurück nach Großmaischeid.

Die Wegbeschaffenheit richtet sich immer nach dem Wetter der vorherigen Tage und Wochen. Mit einem durchschnittlichen Mountainbike ist jedoch Mindestanforderung. Eine 100mm Federgabel ist auch sehr zu empfehlen.

Link zur Tour bei GPS-Tour.info

Link zur Tour bei Bikemap.net

Und das ganze bei Komoot:

 

Elektronik am Bike

Wahoo Bike-Pack

Alle, die schon ein wenig mit mir zu tun hatten, kennen meinen Hang zur Technik. Da ich beim Wiedereinstieg in den Mountainbikesport festgestellt habe, dass ich ne neue Pulsuhr und nen neuen Bike Computer benötige, habe ich mich am Markt umgesehen. Dabei bin ich über eine Lösung für mein Smartphone gestolpert. Da ich ja bereits die Karte bzw. das Navi auf’s Handy packen wollte, war dies natürlich etwas, das mich deutlich interessierte.
Mehr zufällig steß ich auf die Lösung von WAHOO .

Wahoo Bike-Pack

Wahoo Bike-Pack

Das Case beinhaltet einen ANT+ – Dongle. Dan diesem kann das Smartphone Kontakt zu Pulsgurten, Radsensoren, Schrittsensoren etc. herstellen.

Diese gibt es im Set mit dem Case bei diversen online-Händlern zu kaufen. Mittlerweile gibt es schon Angebote die den Radsensor und das Case als Set für unter 100€ anbieten.

Wahoo - BikeCase

Wahoo – BikeCase

Das Case selbst schützt das Telefon besser als manch anderes Produkt. Wie das Bild rechts zeigt liegt eine Silikonhülle innerhalb eines Hardcases. Die vordere Gehäusehälfte schließt dicht mit der passgenauen Gummiwanne ab. Die einzige Öffnung ist der Kopfhöreranschluss, der mit einem Stöpsel verschlossen ist. Wird ein Kopfhörer eingesteckt, schließt dieser bündig in der Öffnung im Gummi ab. An der Unterseite bietet das Case einen Mini-USB-anschluss. Durch diesen kann ein optional erhältlicher Pufferakku angeschlossen werden. Angesichts des hohen Energieverbrauchs des Smartphones bei eingeschaltetem Display auf voller Helligkeit, eingeschaltetem GPS und Betrieb des ANT+ – Dongles ist es nicht unbedingt die schlechteste Idee, diese Zusatzenergie mit zu nehmen. Etwas preiswerter als der Akku von Wahoo sind da andere USB-Akku’s die es haufenweise in diversen Internetshops (z.B. hier) gibt. Um mir den zusätzlichen Klotz am Lenker zu sparen, habe ich mich für eine solche „Powerbank“ entschieden. Diese teilt sich den Platz in der Tasche unter dem Sattel mit dem Werkzeug. Ein USB-Kabel habe ich dann einfach am Oberrohr zum Lenker verlegt.

Der Radsensor wird gegenüber der Kettenstrebe montiert, ein Magnet an den Speichen, ein Magnet an der Kurbel und schon können sowohl Rad- als auch Kurbelumdrehungen gezählt werden. Mit geeigneten Apps auf dem Smartphone ist damit der Fahrradcomputer perfekt. Zusätzlich ergänzt ein ANT+ – Pulsgurt die gesammelten Daten und lässt eine Trainingsanalyse bzw. Pulskontrolle während der Fahrt zu.

Besitzer eines iPhone4S oder iPhone5 können auch auf die Bluetoothversion des Radsensors und des Pulsgurtes zurückgreifen und damit auf den ANT+ – Dongle verzichten.

Ich rate jedoch dringend davon ab, das Smartphone ohne komplett umschließendes Case am Lenker zu befestigen. Zum einen sind die Wege im Wald nicht unbedingt immer trocken und zum anderen ist je nach Fahrweise ein Sturz nicht ausgeschlossen. Mein Case hat schon zwei heftige Stürze überstanden und ich weiß nicht, wie mein iPhone aussähe, wenn es nicht mit „Helm“ unterwegs gewesen wäre.

Apropos Helm: Dass der Helm beim biken genauso wichtig ist, wie das Fahrrad selbst, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Ein Artikel zu möglichen Apps wird noch folgen. In diesem Sinne: „Kette rechts“ und „Ride on!“

 

Tourenplanung

Komoot - Tourenplanung

Nur, wer neue Wege geht, hinterlässt Spuren…

In diesem Sinne möchte ich an den Artikel über die GPX-Portale anknüpfen.
Ist man doch bei diesen immer auf die Strecken angewiesen, die andere bereits vorbereitet und evtl. getrackt haben. So üppig diese Portale teilweise mit Routen und Touren gespickt sind, haftet Ihnen doch ein Nachteil an. In den seltensten Fällen führen die Touren daheim oder zumindest direkt in der Nähe vorbei. Das wiederum heißt aber bei weitem nicht, dass es in der näheren Umgebung keine Routen, Trails, Tracks gibt, die es sich zu fahren lohnt.

Ich selbst war überrascht, was die Wald- und Wanderwege in meiner Heimat bereithalten. Um genau diese erkunden zu können, ohne sich hoffnungslos zu verfahren, habe ich das Internet nach weiteren Hilfsmitteln durchsucht. Hierbei muss man zwischen verschiedenen Klassen unterscheiden. Zum einen gibt es die klassischen Onroad-Planer. Zu diesen gehören z.B. Navigon, Naviki, Google Maps. Auf diese möchte ich hier jedoch nicht näher eingehen, denn wir fahren ja die breiten Gummis nicht für die Straße. Sollte jemand Fragen zu den o.g. Tools haben, diese einfach per Kommentar oder über das Kontaktformular stellen.

Vielmehr möchte ich mich hier auf das Thema Outdoor-Navigation stürzen. Ich habe einige Apps und auch online-Anwendungen getestet. Darunter u.a. Maps 3D, View Ranger und Magic Maps Scout. Diese verwenden u.a. die Open Cycle Map und andere topographische Karten als Grundlage, haben jedoch den Nachteil, dass man seine Route durch das setzen von Wegepunkten manuell erstellen muss um den auf der Karte eingezeichneten Wegen zu folgen.

Deutlich dichter an das, was man einen Tourenplaner nennt, kommen die Tools „Bike Route Toaster“ und „Komoot„. Dabei ist der Bike Route Toaster ein kostenloses reines Online-Tool zum Erstellen und herunterladen des Tracks in verschiedenen Formaten (gpx, tcx, mbcrs).  Dem gegenüber steht „Komoot“. Komoot ist jedoch nur dann kostenfrei, wenn Ihr Euch immer im gleichen Region aufhaltet. Ansonsten müsst ihr die entsprechenden Regionen freischalten. Die Preise variieren von 3,95€ für einen kleinen Bereich, 8,99€ für einen Region und 29,99€ für das Komplettpaket. Für die meisten sollte jedoch die eine kostenfreie Region ausreichen.

Der Service besteht aus zwei Teilen. Einem online-Planungstool zum Erstellen der Routen und einer Smartphone-App für iPhone oder Android, die dann zur Navigation incl. Sprachansage dient.

Komoot - Tourenplanung

Komoot – Tourenplanung

Das Planungstool bietet die Möglichkeit, durch Eingabe von Start- und Zielort oder Startort und geplante Dauer eine Route vorschlagen zu lassen. Dabei errechnet das Tool verschiedene Möglichkeiten und Schwierigkeitsgrade. Als weitere Eingangsparameter können Fitnesslevel und Sportart vorgegeben werden. Diese finden bei Wahl der Route und Abschätzung der Zeit Einfluss.

Fitnesslevel / Sportart

Fitnesslevel / Sportart

Wer jedoch mehr eigene Inspiration in die Routen einfließen lassen möchte, hat die Möglichkeit weitere Wegepunkte zu setzen. Hierbei bieten sich die zahlreichen POI an, die in den Karten hinterlegt sind. Auf Wunsch sortiert Komoot diese Wegepunkte auch in einer für die Route sinnvolle Reihenfolge.

Als Ergebnis erhält man dann die fertige Route mit Höhenprofil, Gesamtsteigung, geschätzter Zeit etc. Diese kann dann entweder in der zugehörigen Smartphone-App zur Navigation verwendet werden oder als GPX – Datei für andere Tools oder Navigationsgeräte heruntergeladen werden.

Ergebnis

Ergebnis

Mehr zu diesen Tools und der zugehörigen Hardware folgt in einem späteren Artikel.

Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich Komoot als Favoriten ausgewählt und nutze das Tool auch sehr intensiv.

Ein weiteres guts Tool findet man unter bikemap.net. Auch zu Bikemap.net gibt es eine zugehörige iPhone-App, die sowohl das nachfahren existierender Routen, als auch das Aufzeichnen gefahrener Routen ermöglicht. Im Web-Frontend ist es möglich Routen auf der Karte anzulegen, diese zu speichern und dann per Smartphone-App nachzufahren.

Wo andere wandern, fahre ich Fahrrad….

Diesen Spruch habe ich neulich von einem Biker zu hören bekommen, als ich nachhakte, ob er eher Crosscountry, Downhill, Touren etc. fährt. In einem kurzen Gespräch kam ich dahinter, dass die Aussage am ehesten zu Crosscountry passt und damit zu dem Genre, das auch ich mein Eigen nenne.

Allerdings hat sie mich auch etwas zum Nachdenken angeregt. Immer wieder hört man von Streckensperrungen für Mountainbiker weil es zu Reibungspunkten mit Wanderern kommt. Da ich selbst öfter auf Wanderwegen z.B. des Rheinsteigs unterwegs bin, die teilweise durchaus Singletrail – Charakter haben, sind auch mir diese Reibungspunkte nicht ganz unbekannt. Allerdings lassen sich diese mit ein wenig Rücksichtnahme und im Dialog ohne Probleme beseitigen – So meine Erfahrung.

Der Biker muss an unübersichtlichen Stellen nicht wie ein Gestörter den Berg runterkrachen und der Wanderer darf dem Radler auch ausweichen. Gerüchten zufolge soll es sogar hin und wieder zu Gesprächen zwischen den beiden Spezies geben, in denen zum Beispiel der bergwärts ziehende Wanderer den bergab eilenden Radler vor einem umgestürzten Baum hinter der nächsten Kurve warnt.

In diesem Sinne: Miteinander statt gegeneinander! Have Fun!

GM-Burgruine Grenzau-Köppel-Schloss Montabaur u.z.

Ich habe die Strecke, die ich das letzte mal gefahren bin, etwas modifiziert.

Anzumerken wäre vielleicht, dass es je nach Regenfällen in den Tagen zuvor u.a. durch das Schlammloch des Todes geht. Spaß beiseite. Allerdings sind zwei Bachquerungen auf der Strecke. Eine davon lässt sich per Brücke (absteigen) handeln, aber es lassen sich auch beide durchs Wasser fahren. Für alle, die empfindlich sind, was Schlamm- und Wasserspritzer angeht: Fahrt diese Strecke nicht, wenn es nicht mindestens einen Monat trocken und heiß war! 😉

Von Großmaischeid geht es auf einem kurzen Stück Straße und dann über Forstwege (Keine Forstautobahn) ins Sayntal. Nach einigen Metern am Saynbach entlang geht es auf der anderen Seite wieder Bergauf. Über angenehme Strecken im Wald geht es über Wirscheid, an Alsbach vorbei zur Burgruine Grenzau. Diese kann an Sams- und Sonntagen auch von Innen besichtigt werden. Weiter geht’s auf Wald- und Wanderwegen an Grenzau und Höhr-Grenzhausen vorbei Richtung Köppel. Der gemäßigte Anstieg über 350m lässt sich auf den überwiegend guten Waldwegen angenehm fahren. Nach einem kurzen Singletrail geht es über Waldwege In Richtung Montabaur. Über ein paar Nebenstraßen gelangt man an den Hang unter dem Schloss und kann diesen auf Wanderwegen mit dem Rad erklimmeen. An Ransbach-Baumbach vorbei landet man in Wittgert und durchquert erneut das Sayntal. Nach einem kräftigen Anstieg über eins der wenigen geteerten Stücke auf der Strecke kommt man nach Stebach, passiert den dortigen Weiher und fährt durch den Wald zurück nach Großmaischeid.

Hier die Tour bei GPS-Tour.info.

Hier die Tour bei GPSies:
GPSies - Großmaischeid/Burgruine Grenzau/Köppel/Schloss Montabaur u.z.